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Aktuelles

Aprilscherz: Ist das die Zukunft der Feuerwehr?

2. April 2019

Na, wer ist auf unseren Aprilscherz rein gefallen?

Auch wenn der Beitrag mit der Beschaffung eines Großtankhilfeleistungslöschfahrzeugs durch Sponsoren jetzt erfunden war, aber kann das die Zukunft der Feuerwehr sein: Sponsoring, mehr Technik um mit weniger Personal arbeiten zu können?

Die Finanzierung der Feuerwehr, bzw. die Sicherstellung des Brandschutzes und der Gefahrenabwehr ist Hoheitsaufgabe der Gemeinde. Das ist allerdings für eine Gemeinde wie Pentling nicht gerade leicht. Die Gemeinde ist verantwortlich für die angemessene Ausrüstung ihrer Feuerwehren bezogen auf die Gefahren- und Risikopotenziale in ihrem Einzugsgebiet. Liegen Industriegebiete in der Gemeinde müssen die Feuerwehren entsprechend darauf ausgerichtet sein, allerdings kann eine Gemeinde sich aus den Gewerbesteuern auch gut finanzieren. Anders sieht es aber in Pentling mit den Bundesautobahnen A3, A93, dem Autobahnkreuz, der B16 und der Bundeswasserstraße Donau aus, welche im Einzugsgebiet der Feuerwehr Pentlig liegen. Entsprechend groß ist die Feuerwehr Pentling ausgerüstet, deutlich größer als es sonst für einen Ort wie Pentling mit 2500 Einwohnern notwendig wäre. Allerdings bringt die Infrastruktur keine direkten Einnahmen, wie im Vergleich dazu ein Gewerbe. Eine enorme finanzielle Belastung. Eine ähnliche Situation hat die Feuerwehr / Gemeinde Irschenberg, die auf der A8 an einem Unfallschwerpunktsort sind, entsprechend darauf ausgelegt sein müssen, der Ort aber vergleichsweise klein ist.

Aber natürlich profitiert der Ort selbst auch von einer sehr gut ausgestatteten Feuerwehr.

Da die Gemeinde darüber hinaus vernünftig wirtschaften muss, sind die Feuerwehren teilweise auch auf Spenden angewiesen, bzw. die Feuerwehr kann mit den Spenden nach eigenem Ermessen zusätzliche Gerätschaften besorgen. So ist z.B. der Kommandowagen/Einsatzleitfahrzeug in Pentling privat gespendet worden. Das Fahrzeug ist für den Einsatzleiter unerlässlich. Ebenso wurde das MZF aus Vereinsmitteln beschafft und leistet bei der Versorgung an der Einsatzstelle oder auch für nachrückende Kräfte wertvolle Dienste. Ein Nachrücken zur Einsatzstelle auf einer Autobahn mit dem Privat-PKW wäre zu gefährlich.

Aber lässt sich Mannschaft durch mehr Technik ersetzen? Das funktioniert teilweise und ist in Pentling mit den beiden LF16/12 mit umfangreicher Beladung für Technische Hilfe und Brandeinsätze bereits gut umgesetzt, so dass man mit einem Fahrzeug für nahezu alle Belange gerüstet ist. Jedoch ist es gerade bei Autobahneinsätzen zwingend notwendig, Personal für die Verkehrssicherung zusätzlich zu haben um die eigenen Kräfte an der Einsatzstelle zu schützen.

Auch andere Feuerwehren haben auf dieses Konzept umgstellt, wie z.B. die Feuerwehr Herrsching am Ammersee, welche ihr Tanklöschfahrzeug, das bei Hilfeleistungen immer in Kombination mit einem Rüstwagen ausgerückt ist, durch ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug ersetzt haben. Moderne Techhnik, wie Smartphone-Apps oder Tablets mit Einsatzleit-Programmen, kann auch bei der Koordination von weniger Personal unterstützen um dies gezielt und effizient einzusetzen.

Der nächste mögliche Baustein zur Sicherstellung der Tagesalarmsicherheit ist, wie in Pentling bereits üblich, dass die Bauhofmitarbeiter ausrücken oder auch, wie immer häufiger üblich, die Bestellung von hauptamtlichen Gerätewarten, welche sich um die Pflege und Wartung der Geräte kümmern und zugleich als Einsatzpersonal zur Verfügung stehen. Diese Notwendigkeit gibt es in Pentling zum Glück der Gemeinde noch nicht.

Fazit: Spenden sind wichtig für die Feuerwehr, um selbst kurzfristig auf die eigenen Bedürfnisse und Notwendigkeiten flexibel reagieren zu können und auch die Mannschaft bei Laune zu halten.

Moderne Technik kann Einsatzpersonal entlasten, benötigt aber eine ebenso intensive Ausbildung.

Feuerwehr Pentling erhält neues Fahrzeug GTHLF-Kran

01. April 2019

Die Feuerwehr Pentling erhält dank mehrerer großzügiger Spender neues Feuerwehrfahrzeug!

In Pentling haben sich mehrere Spender zusammengeschlossen um in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ein neues Feuerwehrfahrzeug zu beschaffen, dass für sämtliche Einsatzfälle jetzt und in Zukunft ausgerüstet ist. Das Fahrzeug ist so konzipiert, dass mit einer Staffel (6 Mann/Frau) nahezu alle Einsatzlagen von der Ölspur über den Waldbrand bis zum Gefahrgutunfall selbstständig abgearbeitet werden können. Das sogenannte GTHLF-Kran (Großtankhilfeleistungslöschfahrzeug Kran orientiert sich am Fahrzeug der Feuerwehr Rendsburg, wird aber auf einem 4-Achs-Fahrgestell mit Kran aufgebaut werden. 5000l Wasser, 100l Schaummittel, die übliche Hilfeleistungsbeladung, sowie ein 10t-Kran komplettieren das Fahrzeug. Eine große Besonderheit wird sein, dass die hinteren Achsen getrennt lenkbar sind um das Fahrzeug innerorts auch optimal manövrieren zu können. Hierzu hat auch der Beiifahrer ein eigenes Lenkrad mit dem, nach amerikanischen Vorbild, die Hinterachse separat gesteuert werden kann. Für die Autobahn kann die Lenkung auch auf den Automatikbetrieb gestellt werden.

Die planmäßige Auslieferung erfolgt genau in einem Jahr am 1.4.2020. In fast schon Tradition hofft man, dass Papst em. Benedikt XVI das Fahrzeug segnen wird.

Auch in Pentling hat man untertags bei der Feuerwehr mit Personalmangel zu kämpfen, weswegen die Technik entsprechend diesen Mangel ausgleichen soll.

Um das neue Fahrzeug im Feuerwehrgerätehaus unterbringen zu können wird das Gerätehaus an einem Stellplatz nach hinten unter die Rathausstraße erweitert werden.

Atemschutzleistungsabzeichen Bronze 2019

25. März 2019

Zum jährlichen Atemschutzleistungsbewerb trafen sich am Freitag, 22. März, sowie am Samstag, 23. März, zahlreiche Atemschutz-Geräteträger aus den Bezirken Oberpfalz und Niederbayern im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Schierling.

Insgesamt 145 Trupps mit 290 Teilnehmern nahmen an beiden Tagen an der Prüfung für die Abzeichen in Bronze und Silber teil. Wie bei einem Leistungsabzeichen üblich, gibt es auch hier nur die Ergebnisse „bestanden“ und „nicht bestanden“.

Von der FF Pentling stellten sich dieses Jahr Johannes Erras (als Truppführer) und Franz Gerl (als Truppmann) der aus vier praktischen und einem Theorieteil bestehenden Prüfung.

Nach der Überprüfung der Ausrüstung und dem richtigen Aufnehmen des Atemschutzgerätes erfolgte eine Personenrettung aus dem 1. OG sowie eine Brandbekämpfung mittels Innenangriff in das 2. OG des Schierlinger Schlauchturms. Die fehlerfreie Abarbeitung dieser Aufgaben, nach dazu jeweils deutlich unter der erlaubten Sollzeit, ist ein Nachweis für den sehr hohen Ausbildungsstand beider Geräteträger.

Ohne Zeitdruck folgte im Nachgang die Station Gerätekunde, bei der ein Flaschenwechsel vorgenommen und verschieden Fragen zu Funktion und Aufbau der Atemschutzgeräte gestellt wurden. Zum Abschluss gab es noch eine Theorieprüfung die ebenfalls ohne Probleme gemeistert wurde.

Aufgrund einer sehr guten Organisation durch den Ausrichter mit einer zügigen Abwicklung und einer flexiblen Besetzung aller Stationen kam es zu keinen nennenswerten Staus zwischen den Stationen.

Die Freiwillige Feuerwehr Pentling gratuliert Johannes Erras und Franz Gerl zum bestandenen Atemschutzleistungsabzeichen Bronze und bedankt sich bei den Ausbildern Fabian Bindhammer und Alexander Schmidt-Wallach für die gelungene Prüfungsvorbereitung.

(Bericht FF Pentling)

Bericht zur Jahreshauptversammlung

die geehrten langjährigen Mitglieder. Foto: Josef Eder

21. März 2019

Der Artikel zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Pentling ist hier online zu finden: Mittelbayerische

Kurz nach Beginn der Jahreshauptversammlung wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz alarmiert. Ein Teil der Aktiven rückte aus zu einem Einsatz auf der Autobahn.

Vor der Jahreshauptversammlung fand ein Gottesdienst statt. Der Kommandant und der Vorstandsvorsitzende resümmierten über ein sehr ereignisreiches Jahre 2018.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden auch langjährige Vereinsmitglieder geehrt.