Besucherzähler
Online:
8
Besucher heute:
56
Besucher gesamt:
145871
Zugriffe heute:
80
Zugriffe gesamt:
341497
Besucher pro Tag: Ø
64
Zählung seit:
 26.08.2011

ABC-Komponente

Die Pentlinger Feuerwehr verfügt seit März 2000 über ein Dekontaminationsfahrzeug. Das Fahrzeug wurde von der Feuerwehr Amberg-Sulzbach die einen neuen Dekon-LKW-P erhalten haben übernommen. Die Unterhaltungskosten für dieses Fahrzeug werden vom Bund, dem Freistaat Bayern und den Kreisverwaltungsbehörde des Landkreises Regensburg getragen, somit entstehen der Gemeinde Pentling keine Kosten.

Das Fahrzeug wurde in den 60er Jahren speziell für die Dekontamination von Personen nach atomaren, biologischen und chemischen Zwischenfällen konstruiert. Wobei hier nicht nur die Dekontamination des Einsatzpersonal im Vordergrund steht, sondern speziell die Reinigung der zivilen Bevölkerung. Das Fahrzeug der Feuerwehr Pentling wurde 1980 gebaut, hat aber trotz seines hohen Alters noch heute einen hohen Einsatzwert für die Feuerwehr.

Im Januar 2001 wurde offiziell die ABC-Komponente ins Leben gerufen.

Wie bereits bekannt, wurde zum 01. Juli 2011 die Wehrpflicht ausgesetzt. Dies betrifft auch die freigestellten Helfer, ihr Dienst endete auf Antrag am 30.06.2011, eine weitere Tätigkeit kann von den Helfern ohne ihr Einverständnis nicht verlangt werden.

Es besteht die Möglichkeit, dass freigestellte Helfer auf eigenen Wunsch ihren Dienst bis zum Ende der ursprünglichen Verpflichtungszeit leisten, darüber hinaus kann der Helfer auch über diese Zeit im Katastrophenschutz mitwirken (Helfer verpflichtete sich für mindestens 6 Jahre, mit Verkürzung also mindestens 4 Jahre).

Im April 2014 erhielt die ABC-Komponente ein neues Dekon-P-Fahrzeug. Ziel ist es mit der flächendeckenden Verteilung leistungsstarker Spezialisten in Sachen Dekontamination bei Großschadensereignissen die beste Versorgung zu gewährleisten. Die ABC-Komponente ist nachwievor, auch nach Aufhebung der Wehrpflicht, fester Bestandteil bei größeren Gefahrgutereignissen oder z.B. auch Tierseuchen. Die ABC-Komponenente verfügt über Personal mit entsprechendem spezifischem Fachwissen zum Umgang mit den Spezialgeräten, sowie eben auch über entsprechende Gerätschaften, die im Feuerwehrbereich nicht ganz alltäglich sind.

Übergabe des neuen Katastrophenschutzfahrzeug für die ABC-Komponente des Landkreises Regensburg

02. August 2014

Bayern investiert Millionen in neue KatS-Fahrzeuge 

Feuerwehren und Hilfsorganisationen haben 94 Fahrzeuge des Katastrophenschutzes erhalten – Mehrjähriges Investitionsprogramm des Freistaats. 

Innenminister Joachim Herrmann hat im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung Anfang August auf dem Flugplatz Manching bei Ingol- stadt 94 Fahrzeuge des Katastro-

Löschwasserfördersysteme im Wert von sechs Millionen Euro aus Mit- teln des „Bayerischen Investitions- und Beschaffungsprogramms“ finanziert. „Das ist unsere größte

dem neuesten Stand gehalten werden kann, hat der Freistaat Bayern seit 2009 ein mehrjähriges Investitions- programm mit einem Volumen von 40 Millionen Euro aufgelegt.

Joachim Herrmann bedankte sich, dass auch der Bund im Rahmen sei- ner Zuständigkeit für den Katastro- phen- und Zivilschutz 28 Sanitäts- gerätewagen, 14 Dekontaminations- fahrzeuge und einen Schlauchwagen finanziert hat. Gleichzeitig appellier- te er aber an den Bund, sich nicht aus der gemeinsamen Verantwortung für den Bevölkerungsschutz zu ver- abschieden. Seit 2007 bestehe zwi- schen dem Bund und den Ländern die Vereinbarung, dass der Bund jährlich 57 Millionen Euro zur Fi- nanzierung von Fahrzeugen bereit- stellt, die die Länder gerade auch bei Großschadensereignissen einset- zen. In den vergangenen Jahren habe der Bund den Ländern aber nur 48 Millionen Euro zur Verfügung ge- stellt.

Bayern verfügt in der nichtpolizei- lichen Gefahrenabwehr über mehr als 470.000 Einsatzkräfte. Davon sind rund 450.000 ehrenamtlich tä- tig. „Kein anderes Land der Bun- desrepublik kann eine ähnlich hohe Ehrenamtsquote vorweisen und hat diese integrative Kraft für die Ge- sellschaft. Die Ehrenamtlichen sind die ‚Unbezahlbaren‘ unserer Gesell- schaft“, so der Innenminister.

Dekon-Fahrzeug für Hochwassergebiet in Bosnien

16. Juni 2014

DMF des Landkreises für überflutetes Krisengebiet - Landrätin Tanja Schweiger übergab Fahrzeug-Schlüssel an bosnische Feuerwehr-Delegation

Pentling (RL). 2013 war es noch beim Hochwasser in Deggendorf im Einsatz – jetzt wird es im Überschwemmungsgebiet von Zvornik an der bosnisch-serbischen Grenze seinen Dienst tun: Die Rede ist vom Dekontaminationsfahrzeug (kurz: DMF) des Landkreises Regensburg, das zuletzt im ABC-Zug bei der Feuerwehr Pentling eingesetzt war und das nun an eine bosnische Feuerwehr-Delegation übergeben wurde. Im dortigen überfluteten Krisengebiet soll es nun dafür sorgen, dass die Seuchengefahr gebannt und der Trinkwassertransport sichergestellt wird. Landrätin Tanja Schweiger übergab bei der FFW Pentling den Wagenschlüssel an Slavisa Milic – er führte als stellvertretender Feuerwehrchef die dreiköpfige Delegation an - und wünschte ihm und den Helfern viel Erfolg beim Einsatz in den Hochwasser-Gebieten.
Theodor Gruschka von der Feuerwehr-Direkthilfe Regensburg war durch einen Zeitungsartikel auf den Notstand im Hochwassergebiet auf dem Balkan aufmerksam geworden und hatte durch Priester Stanko Rakic von der serbisch-orthodoxen Gemeinde Regensburg Kontakt zur Feuerwehr Zvornik aufgenommen, um Hilfe in Form eines alten DMF anzubieten. Da der Landkreis seit April über ein neues DMF verfügt, war man hier bereit, das alte, noch voll funktionsfähige Gefährt abzugeben. Unter Mithilfe der Dolmetscherin Vera Herzig aus Pentling erhielten die bosnischen Feuerwehrler in Pentling eine Kurzeinweisung in die Handhabung des DMF und können nun mit dessen Hilfe die Aufräumarbeiten unterstützen

Dekontaminationsübung mit Medizin-Studenten der Uni Regensburg

07. April 2014

Am Mi. 2. April nahmen einige Medizin-Studenten der Uni Regensburg an einer Dekontaminationsübung der ABC-Komponente in Pentling teil.

Die Übung ist Teil einer speziellen Ausbildung, die die angehenden Ärzte auf Katastropheneinsätze vorbereiten soll. Im Rahmen dieser Übung durften die Studenten auch selbst einmal die schweren Chemikalienschutzanzüge (kurz CSA) anlegen. Durch die praktische Ausbildung lernen die Studenten die Möglichkeiten der Feuerwehren kennen, wissen um den Zeitaufwand und auch um die körperliche Belastung unter der schweren Schutzausrüstung.

Organisiert wurde die Übung von KFA Dr. Amann

Fotos: Eder

Neues Feuerwehrfahrzeug Dekon-P

06. April 2014

Die Feuerwehr Pentling hat ein neues Fahrzeug erhalten!

Es handelt sich bei diesem Fahrzeug um ein sogenanntes Dekon-P und wird zentral vom Bund an verschiedene Stützpunkte in Deutschland verteilt. Der Gemeinde Pentling entstehen dadurch keine Kosten.

Bei den Dekon-P-Fahrzeugen handelt es sich um geländefähige LKW mit Planenaufbau und Spezialbeladung für verschiedensten ABC-Gefahren. Primär dienen die Fahrzeuge zur Dekontamination von einer großen Anzahl von Personen, daher der Name Dekon-P. Die Feuerwehr Pentling übernimmt mit dem Fahrzeug eine besondere Aufgabe im Landkreis Regensburg und auch darüber hinaus.

Angefordert wird das Fahrzeug bei Großschadensereignissen, z.B. Chemieunfälle, aber die ABC-Einheit war z.B. auch präventiv während der Fußball-WM in Deutschland 2006 direkt an der Allianz Arena in Fröttmanning stationiert.

ABC Zug des Landkreises Regensburg übte realistisch

30. Oktober 2013

Am Sonntag den 18. August 2013 übten die Einsatzkräfte des ABC-Zuges des Lkr. Rgbg. den Ernstfall bei einer Außentemperatur von 30° im Chemiepark Wacker Burghausen. Die Übung war eine einmalige Möglichkeiten zusammen mit der Werksfeuerwehr sich fortzubilden.

Angefangen wurde mit einer Theoriestunde in der Hauptfeuerwehrwache, die der Technische Einsatzleiter der Werksfeuerwehr Vicenzo Bucci leitete. Im Anschluss erfolgte eine angelegte Einsatzübung zum Thema Gefahrgutunfall/-Austritt. Die Praktischen Übungen wurden nach der Vorgabe der Feuerwehrdienstvorschrift 500 (ABC-Einsatz) durchgeführt. 

Es wurden das Errichten und Betreiben eines Notdekoplatzes geschult. Auch ein falsches Verhalten, das im Realeinsatz tödlich enden kann, wurde von den beiden Ausbildern und mit den Teilnehmern am Ende der Übungseinheit besprochen.

Gegenüber einer ABC-Übung im Jahr 1998 als man ebenfals schon mal in in Burghausen übte, ist seitem die Praxisgetreue Ausbildung zur Grundlagen bei ABC-Übungen geworden.

 

Hochwasser Matting

 

Nachdem die 14 Teilnehmer des ABC-Zugs Regensburg eine Auffrischung im Bezug auf die neuen Kennzeichnungen und den Umgang mit Gefahrstoffen erhalten haben, konnten sie ihr Können und ihre Einsatzmittel in der Praxis unter Beweis stellen.

Mit dem Einsatzbefehl ,,Pkw in Kesselwagen, zwei Personen eingeklemmt, Austritt von Gefahrgut, Einsatz für den ABC-Zug Regensburg zur Personenrettung, Brandbekämpfung und Abdichten des leckgeschlagenen Gefahrgutwagons!“ verlangte der Übungsleiter den freiwilligen Einsatzkräften einiges ab. Zumal es mit dem reinen Einsatzbefehl noch nicht getan war, da für die zu Rettenden Personen und die eingesetzten Einsatzkräfte, insbesondere die CSA-Träger, die sich in dem kontaminierten Bereich, dem sogenannten Schwarzbereich aufhielten ein Notdekonplatz errichtet werden musste, um sie und die eingesetzten Gerätschaften zu dekontaminieren.

Die Wahrscheinlichkeit in der Realität eine Person in dieser Situation erfolgreich retten zu können sinkt auf Null, wenn man bedenkt, dass 10 Meter um den Kesselwagen alles, wie im Übungsszenario angenommen mit verdünnter Salpetersäure getränkt ist. Dennoch konnte die Leckage erfolgreich abgedichtet und ein weiteres Austreten des Gefahrstoffes verhindert werden und der Brand gelöscht werden. Im Ganzen war die Übung äußerst lehrreich, da es selten die Möglichkeit gibt, solche Lagen realitätsnah zu Üben.

Interessanter Artikel auf der Homepage der Mittelbayerischen Zeitung

3. November 2012

Auf der Homepage der Mittelbayerischen Zeitung finden Sie einen interessanten Artikel zur Tagesalarmsicherheit, Veränderung der Demografie, sowie der Bereitschaft zum Ehrenamt.

Den Artikel finden Sie hier: Mittelbayerische.de/Im Alarmfall kann es brenzlig werden

ABC-Komponente Gruppenbild
Die ABC-Komponente bei der FIFA Fußball WM in München