PKW-Brand, Schwalbennest, 08.04.2017

Fotos: Felix Bonn

Die Besonderheit an diesem PKW-Brand war, dass er aufgrund der Nähe zur Donau aus Wasserschutzgründen nicht mit Schaum gelöscht werden konnte.

Beim Löschen mit Wasser ist die Löschwirkung deutlich niedriger, was sich auch an der dadurch verlängerten Löschdauer gezeigt hat (ca. 15min). Auch der Wasserbedarf ist deutlich höher, wobei die FF Pentling mit ihren beiden Löschgruppenfahrzeugen mit jeweils 1600l-Wassertank gut aufgestellt ist.

Beim Löschen mit Schaum gilt es daher immer abzuwägen zwischen einer möglichen Wasserverschmutzung durch Schaum oder aber auch einer Wasserverschmutzung durch mit Brandgut kontaminiertem Löschwasser, insbesondere im Hinblick auf die schlechtere Löschwirkung und den dadurch erhöhten Wasserbedarf. In Pentling ist man hierbei aber in der glücklichen Lage über eine Druckluftschaumanlage zu verfügen, die sehr geringe Zumischraten des Schaummittels ermöglicht, d.h. etwa 0,7l Schaummittel auf 100l Wasser (abhängig vom Schaummittel, der gewünschten Schaumkonsistenz, etc.). Moderne Schaummittel sind mittlerweile sehr gut abbaubar, haben aber den gleichen Effekt wie Spülmittel, dass sie selbst in kleinsten Mengen die Oberflächenspannung des Wassers auflösen, was aber einen förderlichen Löscheffekt bringt.