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Übungen

Terminplan 2017

Terminplan 2017 Terminplan 2017 (20,3 kB)

Großübung in Schierling: Chemieunfall im Rahmen der Brandschutzwoche

21. September 2016

Zur Eröffnung der alljährlichen Brandschutzwoche im Landkreis Regensburg fand in Schierling eine Großübung statt. Angenommen wurde ein leck-geschlagener 20.000 Liter Tank mit Lösungsmittel. Bei einem Gefahrstoffunfall dieser Größenordnung ist die Feuerwehr Pentling mit der dort stationierten ABC-Komponente des Landkreises Regensburg landkreisweit immer mit alarmiert.

Die primäre Aufgabe der ABC-Komponente ist die Dekontamination der Einsatzkräfte oder ggf. auch von verunreinigten Zivilpersonen.

Der Artikel zur Übung aus der Mittelbayerischen Zeitung ist hier zu finden: Mittelbayerische Zeitung

Großübung "Brand landwirtschaftliches Anwesen" in Viehhausen

28. Juni 2016

Am Freitag, den 24. Juni fand eine Landkreisübergreifende Übung in Viehhausen statt. An der Übung nahmen insgesamt 13 Feuerwehren teil, sowohl aus dem Landkreis Regensburg, als auch aus Kelheim.

Fokus bei der Übung war insbesondere der Aufbau einer sicheren Wasserversorgung, die zum einen über lange Schlauchleitungen, als auch mit einem Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen realisiert werden kann. Hierbei ist die Übung der Zusammenarbeit besonders wichtig und die Übung liefert wichtige Erkenntnisse über die maximal erreichbaren Wasserfördermengen und insbesondere auch den Zeitbedarf bis eine gesicherte Wasserversorgung steht.

Insbesondere bei Großbränden sind massive Wassermengen erforderlich. Für eine Deckungsbreite von gerade einmal 50m sind mindestens 300l Wasser pro Minute erforderlich, abhängig von den eingesetzten Rohren und Wasserwerfern können dies auch schnell 1200l/min oder mehr werden. Die übliche Fördermenge durch eine B-Leitung über eine lange Schlauchstrecke sind 800l/min (bei 8bar Pumpenausgangsdruck).

Der Artikel zur Übung im Wochenblatt: Wocheblatt

ABC-/Katastrophenschutzausbidlung von Medizinstudenten bei der FF Pentling

06. Juni 2016

Auch in diesem Jahr besuchten wieder Medizin-Studenten der Uni Regensburg die ABC-Komponente des Landkreises Regensburg bei der Feuerwehr Pentling um sich im Bezug auf ABC-Schadensfälle und Katastrophenmedizin fortzubilden. Die Medizinstudenten besuchen hierzu eine Zusatzvorlesung, bei der der Besuch der FF Pentling fester Bestandteil ist.

Die Studenten haben hier die Möglichkeit selbst die schwere Schutzausrüstung auszuprobieren und sehen einen aufgebauten Dekontaminationplatz sowohl für Einsatzpersonal, als auch zur Verletzen-Not-Dekon live.

Der Artikel dazu in der Mittelbayerischen Zeitung: Feuerwehr hilft mit bei der Ausbildung

Übung im Betonmischwerk Pentling: Löschwasser kam per Betonmischer

30. Juli 2015

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Pentling nahm auch die Belegschaft des Werks in der Oberpfalz an der Übung teil. Ein Fahrmischer spielte eine wichtige Rolle als „Löschfahrzeug“ – eine Premiere.

Eine Betonpumpe ist in Brand geraten – Feueralarm im Transportbetonwerk! Die Feuerwehr trifft ein, doch das mitgeführte Löschwasser reicht nicht aus: Was nun?

Bei der Brandschutzübung  am 19. Mai hatte die Freiwillige Feuerwehr Pentling unter ihrem Kommandanten Hans Hopfensberger nicht nur eine gute Gelegenheit, die örtlichen Gegebenheiten auf den Werksgelände kennenzulernen. Gemeinsam mit Regionalleiter Michael Niederquell, Andreas Stadler, Johann Ulowetz, Mario Lautenschlager, Christoph Nießl, Daniel Büttgenbach und den Spediteuren Franz und Dominik Biersack testeten die Einsatzkräfte auch zum ersten Mal die Möglichkeit einer separaten Versorgung mit Löschwasser: Ein CEMEX-Fahrmischer brachte rund 10.000 Liter aus einem nahen Löschwasservorratsbecken an den „Einsatzort“. Zusätzlich setzte die Feuerwehr Löschschaum ein.

„Das hat hervorragend funktioniert“, unterstreicht Johann Ulowetz. „So ein Einsatz wurde in unserem Unternehmen noch nicht geübt, auch bei der Feuerwehr Pentling gab es so eine Wasserversorgung noch nicht. Auf den hoffentlich nie eintretenden Brandfall sind wir jetzt wesentlich besser vorbereitet, da wir jetzt wissen, dass die vorhandene Wasserversorgung nur eine begrenzte Kapazität bietet. Darüber hinaus ist klar geworden, dass die Feuerwehr Löscheinsätze bei uns und in unserer Nachbarschaft auch mit Schaum, wie bei uns getestet, durchführen müsste. Wir haben die technische Ausrüstung, die Vorgehensweise und das Personal der Feuerwehr kennen gelernt. Somit können wir einem eventuellen Ernstfall in der Zukunft schon gelassener entgegensehen. Aus meiner Sicht war die Feuerwehrübung in Pentling eine rundum gelungene und äußerst wichtige Veranstaltung.“

THL-Schulung „Oslo-Methode“ – Feuerwehr Pentling hängt an der Kette …

27. Juni 2015

Es war einmal:
Donnerstag, 12. Juli 2012: Um 18.04 ertönt in Pentling die Sirene und zahlreiche Funkmeldeempfänger melden "Verkehrsunfall B16, Höhe Autobahnauffahrt A93, zwei Personen eingeklemmt"
Die schnell am Einsatzort eintreffenden Feuerwehrleute versuchen mit allen Kräften die schwer verletzte Fahrerin und ihre 6-jährige Tochter aus dem Wrack zu befreien.
Konnte die Tochter noch relativ schnell über die Heckklappe befreit und ins Krankenhaus gebracht werden, gestaltete sich die Rettung der Frau schwierig und zeitintensiv.
Der sich rapide verschlechternde Zustand zwang die Einsatzleitung zu einer damals noch eher unkonventionellen Maßnahme: Mit zwei hydraulischen Seilwinden wurde der verunfallte Pkw zwischen zwei Löschfahrzeugen eingespannt und auseinandergezogen. Das Fahrzeug konnte soweit geöffnet werden dass die Frau nach über 30min endlich befreit und ins Krankenhaus gebracht werden konnte.

 


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Normalerweise ist allerdings ein Zeitfenster von maximal ca. 20 min für die Befreiung vorgesehen.
Oftmals ist dies aber aufgrund der schwierigen Lage (Pkw liegt auf dem Dach, unter LKW, in der Böschung, im Wald, etc.) nicht möglich.
Es ergeben sich "Befreiungszeiten" von bis zu über einer Stunde, die Überlebenschance von schwer verunfallten Personen sinkt damit aber drastisch ab.

 

Um dies zu verbessern und eine signifikant schnellere Rettung zu ermöglichen beschäftigen sich viele Feuerwehren derzeit mit der sogenannten "Oslo-Methode".
Die Oslo- oder Kettenmethode ermöglicht eine Rettung in erheblich kürzerer Zeit. Eine gut ausgebildete und geübte Mannschaft liegt im Bereich von ca. 7 (sieben) Minuten vom Eintreffen an der Einsatzstelle bis zur Übergabe des Patienten an den Rettungsdienst.

 

Wie die Fachzeitschrift BrandSchutz (Ausgabe Mai 2014) berichtet, wurde die Kettenmethode erstmals im Jahr 2001 durch die Feuerwehr Oslo vorgeführt.
Hierbei werden maschinelle Zugeinrichtungen - in Ergänzung zu hydraulischen Rettungsgeräten - zur Befreiung von eingeklemmten Personen genutzt.
Obwohl am Anfang umstritten, wurde die Methode kontinuierlich weiterentwickelt und an zahlreichen Versuchsreihen ausgetestet. Mehr als zehn Jahre nach der Erstvorführung wurde die Methode 2012 als landesweite Standardrettungsmethode in Norwegen definiert und in den Grundausbildungslehrgängen eingeführt.

 

Mit Erinnerung an den vorhin beschriebenen Unfall sowie einigen weiteren ähnlichen Situationen auf den nahen Autobahnen A3 und A93 sowie der B16 lud die Feuerwehr Pentling deshalb Ende Juni zu einer Schulung der "Oslo-Methode" ins Gerätehaus Pentling. Zahlreiche Organisation wie die Berufsfeuerwehr Regensburg, die Freiwilligen Feuerwehren Pentling, Burgweinting, Graß, Sinzing und Graßlfing, SBI Bernhard Heilmeier, der Malteser Hilfsdienst, die Abschlepp-und Bergungsfirmen Lange und Hofmeister sowie die Ausrüstungsfirma Birnthaler folgten der Einladung von KBM Hans Hopfensperger.
Als Fachreferent und Ausbildungsleiter konnte BAM Franz Hierl vom Fachbereich Einsatzvorbereitung der Berufsfeuerwehr Ingolstadt gewonnen werden.

 

Im knapp 2-stündigen Theorieunterricht wurden neben Fahrzeugaufstellung, Anschlagpunkte der Ketten und Aufgabeneinteilung für die Mannschaft auch viele bislang geltende Grundsätze neu formuliert.
Nach Rückmeldung zahlreicher Notfallmediziner, wie z.B. von Dr. Marcus Kettemann (Klinikum Kösching), ist es kein Problem ein Fahrzeug mit der gegebenen Sorgfalt zu bewegen und z.B. von der Böschung zurück auf die Strasse zu ziehen.
Auch ist ein Unterbau nicht mehr notwendig da ein Zusammenklappen des Fahrzeugs durch die Kettenspannung verhindert wird. Vielmehr wird durch das Herstellung von Standardsituationen (Fahrzeug auf festem ebenem Untergrund) eine deutliche Verkürzung der Rettungszeit erreicht.

 

Nach einer kurzen Mittagspause mit kostenloser Verpflegung durch Herrn Markus Walter von der  Rastanlage Pentling ging es zum Firmengelände der GHT in Großberg. Hier erwarteten uns mehrere Pkw's, ein LKW-Führerhaus sowie ein ausgemusterter Gelenkbus für die praktischen Übungen.

 

Als erste Aufgabe wurden an der Hinterachse des Unfall-Pkw zwei Ketten befestigt, um ihn mit Hilfe eines Löschfahrzeugs aus dem (angenommenen) Graben zurück auf die Straße zu ziehen.
Sobald sich der Pkw in einer stabilen Position befand wurden die Ketten von der Achse gelöst und im oberen Heckbereich (C-Säule) erneut fixiert.
Ein zweiter Kettensatz wurde entsprechend auf jeder A-Säule angeschlagen und an der Seilwinde unseres zweiten Löschfahrzeugs befestigt.
Im Anschluss setzen wir mit Hilfe der hydraulischen Winden die Ketten unter Spannung.
Nach der zwischenzeitlich erfolgten Herausnahme der Frontscheibe und dem beidseitigen Trennen der A-Säule im oberen Bereich der Frontscheibe nahmen wir gezielte Entlastungsschnitte im unteren Bereich der A-Säule, kurz über dem Schweller, vor. Der Vorderwagen konnte dabei mittels Winde ohne Probleme weggezogen werden. Die sich ergebende Öffnung war mehr als ausreichend um den Patienten schonend aus dem Pkw zu befreien.

 

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Nach mehreren anstrengenden aber lehrreichen Versuchen lagen wir mit unseren Rettungszeiten nur noch bei knapp 10 Minuten.
Krönender Abschluss der Übung war die Befreiung eines eingeklemmten Busfahrers. Hierbei standen aber einmal mehr die technischen Möglichkeiten des Kettenzugs im Zusammenwirken mit Spreizer, Schere, Säbelsäge und Brechstange im Vordergrund. Auch hier konnten wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen werden.

 

Unser Fazit: Es war eine tolle Übung und wenn auch so manch langjähriger Grundsatz quasi "über Bord" geworfen wird stellt die Oslo-Methode mit Sicherheit eine wertvolle Ergänzung in der Technischen Hilfeleistung dar.

 

Alexander Schmidt-Wallach, Feuerwehr Pentling
 


Übung mit der Wärmebildkamera

01. Juni 2015

Die Gemeindefeuerwehren übten gemeinsam den richtigen Umgang mit der Wärmebildkamera. Dabei lernten die Kameraden die zahlreichen Möglichkeiten kennen, die die Infrarotkameras bieten.

Wärmebildkameras werden bei der Feuerwehr für vielfältige Aufgaben eingesetzt, u.a. zur Personensuche im Wald, aber auch in verrauchten Gebäuden, zum Auffinden von Glutnestern, aber auch zur Füllstandsermittlung von außen bei Tankwagen, zum sichtbar machen von unsichtbar brennenden Gasflammen (z.B. Alkohohle).

große MERO Ölsperrenübung auf der Donau

30. April

Die Feuerwehr Pentling nahm zusammen mit sechs anderen Feuerwehren an einer großen Ölwehrübung auf der Donau teil. Für die Übung wählte man eine relativ strömungsschwache Stelle der Donau vor dem Poikamer Wehr, allerdings ist die Donau an dieser Stelle etwa 300m breit, so dass 400m Ölsperre eingezogen werden mussten.

Ein Einsatz wie dieser kann z.B. notwendig sein nach einem Bruch der MERO-Pipeline oder auch nach einem Schiffsunfall auf der Donau.

Das Einziehen von Ölsperren wird regelmäßig geübt, da besonders auf der Donau mit der z.T. recht starken Strömung dies kein leichtes Unterfangen ist und auf die Ölsperre und auch die Boote enorme Kräfte wirken können. In der Landkreisübergreifenden Übung wurde auch die Verbindung von 3 verschiedenen Ölsperren erprobt. Die Ölsperre besteht aus Elementen zu je 10m, die per Hand ins Wasser gelassen werden müssen und von einem Boot eingezogen werden.

Ein ausführlicher Bericht zur Übung ist auf der Homepage der Mittelbayerischen Zeitung zu finden: 400m Sperre über die Donau gelegt

Feuerwehr Aktionswoche - Große Waldbrandübung

3. Oktober 2013

Die Freiwillige Feuerwehr Pentling war in zwei Einsatzabschnitte eingesetzt:

  • Wasserförderung über lange Schlauchstrecke 56/1
  • Pendelverkehr mit LF 40/1
  • DMF für Versorungsstelle

Weiteres unter der Rubrik Übungen

 

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Video "Große Waldbrandübung im Landkreis - 43 Feuerwehren im Einsatz"

Link zu YouTube-Video


Feuerwehr Aktionswoche 2013 - 24 Stunden-Übung

1. Oktober 2013

Die Freiwillige Feuerwehr Pentling leistete zur Feuerwehraktionswoche eine 24 Stunden-Übung, die den Dienstablauf einer Berufsfeuerwehr nachempfunden war, ab.

Unter flogenden Link erhalten Sie den vollständigen Bericht der Mittelbayerischen Zeitung:

          --> Berufsfeuerwehrtag 

Fotos: Felix Bonn

 

Die Freiwillige Feuerwehr Pentling war in zwei Einsatzabschnitte eingesetzt:

  • Wasserförderung über lange Schlauchstrecke 56/1
  • Pendelverkehr mit LF 40/1
  • DMF für Versorungsstelle

 

 

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Video "Große Waldbrandübung im Landkreis - 43 Feuerwehren im Einsatz"

Link zu YouTube-Video


27.09.2013, Oberhinkofen, Landkreis Regensburg (red/pm/fw): Der dritte Teil der bayernweiten Imagekampagne in der Feuerwehraktionswoche 2013 richtet sich an all diejenigen, die sich bisher noch nicht entschließen konnten, ehrenamtlich tätig zu werden. "Ehrenamtliches Engagement fühlt sich gut an - das kann jeder bestätigen, der sich in seiner Freizeit unentgeltlich für andere einsetzt", erzählte Kreisbrandrat Waldemar Knott am Freitagnachmittag bei seiner Rede vor dem Feuerwehrhaus in Oberhinkofen. Im Rahmen der Brandschutzwoche fand dort am ehemaligen Truppenübungsplatz der Bundeswehr, eine Großübung zum Thema Waldbrand statt. Über 300 Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Landkreis waren eingesetzt.

Doch bevor es um 17 Uhr los ging, überreichte Landrat Herbert Mirbeth noch ein ganz besonderes Objekt an den Kreisfeuerwehrverband: Eine Drohne zur Luftbeobachtung. Sie besitzt neben einer normalen Kamera, auch eine Infrarot-Wärmebildkamera. Ein Live-Bild aus der Luft wird an zwei Monitoren übertragen. Das Fluggerät kann mit seinen Funktionen bei Personensuchen, aber auch Großschadenslagen wie Waldbränden, Hochwasser oder ähnliches eingesetzt werden. Am Freitagnachmittag führte der Erbauer und Geschäftsführer der Firma Cadmicopter Johann Ziereis die Drohen selbst vor. Später bei einem echten Einsatz fliegt sie ein speziell dafür geschulter Pilot aus dem Kreisfeuerwehrverband Regensburg.

Im Anschluss folgte der Startschuss zur Waldbrandübung. Über 300 Einsatzkräfte aus den verschiedensten Landkreis Feuerwehren hatten sich in einem Bereitstellungsraum eingefunden. Nord-Ost-Süd-West, Steinsberg-Donaustauf-Schierling-Viehhau

­sen, um nur einige Beispiele zu nennen, von wo die Wehren alle zusammen gerufen wurden. Der fiktive Brandherd wurde auf dem Truppenübungsplatz im Bereich des Moorackerhofs angenommen. Der Einsatz war in sechs verschiedenen Abschnitte aufgeteilt. Jeder Abschnitt hatte seinen eigenen Abschnittsleiter. Er war für die Koordination seiner Fahrzeuge und Kräfte zuständig.

Einige Übungsziele galt es zu meistern, die letztendlich auch erfüllt wurden: Die Überwachung der Brandstelle aus der Luft durch die Drohe (Luftbeobachter), das Heranführen der aufgestellten Hilfeleistungskontingente aus Teilen des Landkreises und der Aufbau eines Bereitstellungsraumes, sowie die Gliederung des Einsatzes in Abschnitte. Außerdem wurde eine vier Kilometer lange Wasserförderung über Schlauchstrecken aufgebaut und ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen aufgebaut. Um ausreichend Löschmittel heranzuführen, unterstützten Landwirte die Feuerwehren mit ihren Güllefässern. Bei den einzelnen Wasserversorgungsstellen kamen Faltbehälter zum Einsatz. Ebenfalls wurden im Wald Rucksackspritzen und Löschpatschen, freundlich zur Verfügung gestellt von der US-Army, eingesetzt. Wichtig war auch die Regelung des Verkehrs im Waldgebiet, die Aufstellung von Lotsen und die Versorgung der Einsatzkräfte mit Essen und Getränken. Die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Regensburg übernahm die Führungsstelle und regelte den Funkverkehr. Auch die Zusammenarbeit mit Forstbehörden und anderen Organisationen an der Einsatzstelle funktionierte hervorragend.

Zahlreiche Waldbrände in aller Welt, auch im Jahre 2013, wie in Spanien-Amerika-Griechenland und Portugal, zeigen die Notwendigkeit solcher Übungen. Aber auch regional in Bayern kommt es immer wieder zu Brände schwierigen Ausmaßes; wie im August in Bayern am Thumsee oder in Finsterau im Bayerischen Wald. Personal und Material mussten hier mit Hubschraubern heran geflogen werden.

Organisator der Übung und Kreisbrandinspektor Hans Glötzl im Interview: "Der Landkreis Regensburg hat an den Freistaat Bayern ein Kontingent zur Unterstützung bei Waldbränden gemeldet, bayernweit oder überörtlich, wir können einmal unterstützen mit Tanklöschfahrzeugen oder Man-Power zur Wasserförderung. Das haben wir heute probiert und es hat super funktioniert. Die Planungen für das Kontingent haben zwei Jahre in Anspruch genommen. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Von den über 300 Kräften waren im einzelnen folgende Feuerwehren eingesetzt: Barbing, Mangolding, Friesheim, Moosham, Wolfsegg, Dallakenried, Wischenhofen, Oppersdorf, Hainsacker, Lappersdorf, Aufhausen, Mötzing, Haidenkofen, Steinsberg, Bach an der Donau, Hemau, Berletzhof, Kürn, Ramspau, Pentling, Regendorf, Wenzenbach, Obertraubling, Eichhofen, Großberg, Laub, Eggmühl. Tegernheim, Karlstein, LZ Winzer, Schierling, Laaber, Viehhausen, Wiesent, Oberachdorf, Tiefental, Pfatter, Alteglofsheim, Sanding, Köfering, Hagelstadt, Wolkering und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung.

 

Quelle: Ratisbona Broadcasts

Feuerwehr Aktionswoche 2013 - 24 Stunden-Übung

1. Oktober 2013

Die Freiwillige Feuerwehr Pentling leistete zur Feuerwehraktionswoche eine 24 Stunden-Übung, die den Dienstablauf einer Berufsfeuerwehr nachempfunden war, ab.

Unter flogenden Link erhalten Sie den vollständigen Bericht der Mittelbayerischen Zeitung:

          --> Berufsfeuerwehrtag 

Ölsperrübung auf der Donau bei Bad Abbach

19. April 2013

400 Meter lange Ölsperremuss in der Donau von einer Uferseite zur anderen gelegt werden. Aber am Ende gibt es Probleme: Der Schwimmkörper reißt.

Ein Großaufgebot von Feuerwehren tummelte sich am Samstag rund um den Yachthafen von Kapfelberg. Die Aufgabe des Vormittags bestand darin, eine komplette Gewässersperre auf der Donau zu errichten. Mit der Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) Kelheim galt es, den orangen, 400 Meter langen Schwimmkörper von der rechten Donauseite gegen die Strömung zur linken Uferseite zu bringen. Dabei stammten jeweils 100 Meter von den Feuerwehren aus Pentling und Abensberg. Die restlichen 200 Meter der Ölsperre kamen von der Feuerwehr Bad Abbach. Nachdem die Vorbereitungen auf der rechten Donauseite abgeschlossen und das Ende der Ölsperre sicher am Ufer befestigt worden war, begann die Übung: Die Feuerwehrführung des Landkreises Kelheim, vertreten durch Kreisbrandrat Nikolaus Höfler, gab pünktlich um 9.48 Uhr den Startschuss. Auch Zugführer Markus Hofer vom THW erteilte „seinen“ Bootsleuten auf demWasser die ersten Anweisungen per Funkspruch.


Anfang der Sperre ging unter Doch voran ging gleich zu Beginn erst einmal gar nichts. Wollten die Helfer des THW-Ortsverbandes Kelheim den Anfang der Sperre am Boot befestigen, ging diese nur wenige Minuten später einfach unter. „Trotz des Schwimmers, der sich am vorderen Teil des Schwimmkörpers befindet und alles über Wasser halten soll, ist das Gewicht zu schwer“, erklärte Nikolaus Höfler. Die Stahlseile, Haken und Verankerungen, die den Anfang der Ölsperre am Boot halten sollen, waren so einfach viel zu schwer,um dieses enorme Gewicht über der Wasseroberfläche zu halten. Also hieß es Kommando zurück und alles noch einmal an Land bringen. Nach einem kurzen Fachsimpeln der einzelnen Feuerwehrführungskräfte war klar, dass ein zweiter Schwimmkörper benötigt wird.

Und nach wenigen Minuten versuchten es die Einsatzkräfte erneut und hatten Erfolg. Immer einen Blick auf die Großübung hatte auch Thomas Weitzel von der Betreibergesellschaft der Mitteleuropäischen Rohölleitung (MERO). „Es ist mit Abstand die größte Ölsperre in der Region“, so Weitzel. Die nächst kleinere gebe es in der Nähe von Cham, die gerade einmal eine Länge von circa 100 Metern habe. Auf dem Wasser kämpften die Helfer weiter mit der Ölsperre und da wartete auch schon das nächste Übel: Eine der Sicherheitsleinen verfing sich unter einemBoot, und so hieß es erst einmal erneut „Maschinen stopp“. Nun wurde das Boot der Bad Abbacher Kameraden benötigt, um die Seile wieder los zu bekommen. Bad Abbachs Bürgermeister Ludwig Wachs, der auch am Ufer eintraf, sah der ganzen Situation gelassen entgegen. „Was heute bei dieser Übung nicht klappt, kann man  das nächste Mal abstellen. Übungen sind dazu da, um aus den Fehlern zu lernen.“ In der Früh hatte bereits Landrat Dr. Hubert Faltermeier die Übung verfolgt. Auch Kelheims Bürgermeister Fritz Mathes war vor Ort. Die Seile waren wieder frei und
langsam aber sicher wurde der leuchtend orange Schwimmkörper über die Donau gebracht. Alles schien zu funktionieren, doch plötzlich riss das Verbindungsstück zwischen Kunststoff und Halterung am rechten Uferrand. Nun hing nur noch das eine Ende der Ölsperre am Boot fest. Der Rest trieb langsam auf der Donau vor sich hin. Kreisbrandrat Nikolaus Höfler sagte: „Ich kann es mir nicht erklären, wie das passieren konnte, aber vermutlich ist diese Sperre einfach nicht für solch eine große Distanz ausgelegt.“

Lagebesprechung in Bad Abbach Blickte man am Ende der Übung auf das Material, so hatte Höfler recht, denn am Ende war der Kunststoff gerade an der Befestigung zum Ufer abgerissen und das, obwohl noch nicht einmal großer Lastendruck auf der Sperre war. Um den Schaden zu beheben und die treibende Ölsperre einzufangen, orderten die Verantwortlichen alle Einsatzkräfte zur linken Uferseite. Dort zogen die Helfer die Schwimmkörper wieder aus der Donau heraus. Zur großen Lagebesprechung und dem Fazit der Übung ging es dann für alle Teilnehmer ins Gerätehaus der Feuerwehr Bad Abbach. Im Anschluss daran sagte Höfler zur MZ, dass „verschiedene Schwachstellen erkannt wurden“. Diese werden jetzt systematisch nachgebessert in Verbindung mit der MERO. Vermutlich nächstes Jahr werde die nächste Ölsperren-Übung sein.

 

Hier finden Sie den Artikel aus der MZ zur Ölsperrrübung: Ölsperrübung

ABC-Übung KatMed Uni Rgbg.

14. April 2013

Am Donnerstag, 11.April 2013 informierten sich angehenende Katastrophenmediziner in Pentling über ABC-Einsätze. sie wurden auch in schwere Schutzanzüge gesteckt.

Die Schlagkraft der ABC-Einheit der Pentlinger Feuerwehr wurde jetzt den Notärzten von Morgen vorgestellt. Denn die chirurgische Katastrophenmedizin mit Explosionsopfern, Verschütteten oder nach biologischen Ereignissen nimmt immer mehr zu.

Damit junge Mediziner einsatztaktisch in der Lage sind, als zukünftige Notärzte die Lage zu beurteilen sowie schnelle, richtige für die Patienten lebenswichtige Entscheidungen zu treffen, bietet die Klinik für Anästhesiologie der Universitätsmedizin Regensburg jedes Jahr ein einwöchiges freiwilliges Seminar für Medizinstudenten an, das mit einer Prüfung endet. In diesem Jahr traten zehn Prüflinge an, darunter sechs Damen.

Dr. Matthias Amann, Kreisfeuerwehrarzt des Landkreises Regensburg, und Dr. Michael Dittmar leiteten die Ausbildung. Über die Zusammensetzung der Lehrgangsteilnehmer sagte Dr. Dittmar, dass alle das Physikum hinter sich hätten, sich aber in unterschiedlichen Semestern befänden.

Der ABC-Zug der Feuerwehr Pentling baute einen Dekontaminationsplatz auf. 60 Personen können in einer Stunde durch den Platz geschleust werden. Auch das Anlegen der Atemschutzausrüstung wurde geprobt. „Jetzt weiß ich erst. was die Feuerwehrmänner leisten“, so die Teilnehmerin, die mit Hilfe von Dr. Amann und Jakob Schäffer den Anzug überstreifte.

Durch die gewonnen Einblicke lernen so jungen Mediziner die Leistung der freiwilligen Helfer von Feuerwehren, technischem Hilfswerk (THW) und Rettungsdiensten noch mehr zu schätzen. Als zukünftige Ärzte in der Notfall- und Katastrophenmedizin wissen sie jetzt, wie viel Zeit gebraucht wird, um einen Dekontaminationsplatz aufzubauen. Kreisbrandmeister Hans Hopfensperger hob hervor, dass die übenden Feuerwehrmänner gerne für die angehenden Ärzte da waren. Die Ausbildung in der Notfall- und Katastrophenmedizin darf für Mediziner kein Buch mit sieben Siegeln sein, so das Fazit aller.

 

Hier finden Sie den Artikel aus der MZ zur Hubschrauberübung: ABC-Übung KatMed MZ

ABC-Übung KatMed

Hubschrauberübung in Niedergebraching

13. April 2013

Die Ortsfeuerwehren der Gemeinde Pentling übten zusammen mit einer Hubschrauberbesatzung der Polizei in Niedergebraching, was im Notfall zu beachten ist.


Rettungs- und Polizeihubschrauber leisten wertvolle Dienste. Sie sind auch nachts im Einsatz. Die Besatzungen sind, trotz aller technischen Neuerungen an Bord, immer noch auf die Unterstützung der bodengestützten Rettungsorganisationen, insbesondere der Feuerwehren mit ihren Scheinwerfern zum Ausleuchten eines Landeplatzes angewiesen.

Der Flug in der Dunkelheit und eine Landung im Freien verlangen vom Piloten höchste Konzentration. Denn nachts ist die Umgebung nur schwer wahrzunehmen. Die Feuerwehr Niedergebraching hat in einer großangelegten Übung zusammen mit den sechs weiteren Wehren der Gemeinde Pentling, eine derartige Situation in der Realität durchgespielt.

Am Sportplatz zwischen Nieder- und Hohengebraching leuchteten die Floriansjünger mit mehreren Scheinwerfern auf transportablen Stativen und den Lichtmasten ihrer Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF) das Gelände aus. Bei einer 90-minütigen Unterweisung im Schulungsraumdes Gerätehauses hatte Ausbilder Gerhard Hertel vom gleichnamigen Schadensbüro, der die Übung zusammen mit Kommandant Thomas Wollny organisierte, die Einsatzgrundlagen nochmals in Erinnerung gerufen.

Die Zusammenarbeit mit dem am Uniklinikum stationierten Fluggerät Christoph Regensburg klappt bei vielen Einsätzen ausgezeichnet, hieß es. So vermittelte Christoph jetzt auch die Übungsbitte an die im mittelfränkischen Roth bei Nürnberg stationierte Flugstaffel Nord der bayerischen Polizei. Gerne nahm Flugausbilder Kolbeck die Idee auf, damit ein Pilot von Edelweiß 6, den Anflug bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen üben konnte. Teilweise musste das Licht reduziert und das Blaulicht abgeschaltet werden, damit der Pilot, der ein Nachtsichtgerät trug, nicht geblendet wurde.

Kolbeck war begeistert von der Zusammenarbeit mit den Wehren. „Es hat uns viel gebracht, denn wir haben auch nicht so oft die Möglichkeit, so zu üben“, betonte er. Nach dem fünften Landeanflug, als der Heli am Boden blieb, konnten die 80 Übungsteilnehmer, zu denen sich rund zwanzig weitere Beobachter gesellten, die Ausstattung in Augenschein nehmen. Kolbeck erklärte kurz die Taktik für das rund drei Tonnen schwere Fluggerät. Über den Feuerwehrfunk wurden jedes Manöver und die Anflugrichtung mitgeteilt. Bürgermeister Albert Rummel resümierte: „Es war sehr wichtig, dass die Aktiven der Wehren gehört und gesehen haben, wie eine Außenlandung vor sich geht. Die Grundsätze des Zusammenspiels, zum Beispiel keine Blendung des Piloten und die Sicherheit des Bodenpersonals, konnten so in Realität vermittelt werden.“ Auch Kreisbrandmeister Hans Hopfensperger war von der Übung angetan: „So hatten auch die Jüngeren Gelegenheit, die Wirkung des Rotorenwinds eines landenden Helikopters zu spüren“.

 

Hier finden Sie den Artikel aus der MZ zur Hubschrauberübung: Hubschrauberübung

Hubschrauberübung   Hubschrauberübung

Feuerwehr Aktionswoche 2012 - Helfer "retteten" Kinder

1. Oktober 2012

Quelle: Artikel aus der MZ

 

Der Bayerische Rundfunk bei der Feuerwehr Pentling

27. Juli 2012

Am 25. Juli war der Bayerische Rundfunk zu Gast bei der Feuerwehr Pentling und berichtete Live von der Dekontaminationsübung zusammen mit dem Katastrophenschutzteam der Uni-Klinik Regensburg.

Diese Übung diente insbesondere Medizinstudenten dafür sich über die Möglichkeiten, die notwendigen Mittel und auch den Personalbedarf bei einer Massendekontamination, wie sie z.B. bei Tierseuchen notwendig werden kann auszubilden. Dabei wurde auch die Dekontamination von Fahrzeugen vorgestellt. In einem weiteren Teil der Übung wurde das Vorgehen bei einem Verkehrsunfall mit einem Chemie-Gefahrguttransporter mit der Dekontamination der Einsatzkräfte, Patienten und Gerätschaften an der Einsatzstelle geübt. Hierbei hatten die Studenten auch selbst die Möglichkeit in einem Chemiekalienschutzanzug (CSA) unter schwerem Atemschutz zu arbeiten um die körperliche Anstrengung der Einsatzkräfte vor Ort besser einschätzen zu können.

Die Feuerwehr Pentling wurde für die Live-Berichterstattung ausgewählt aufgrund der örtlichen ABC Komponente des Landkreises Regensburg und der guten Zusammenarbeit mit dem Uni-Klinikum Regensburg. In Bayern gibt es mehrere einzelne überörtliche ABC-Einsatzgruppen, die bei Bedarf auch im größeren Einzugsbereich herangezogen werden. Je nach Schadenslage bis zu deutschlandweit. Ziel dieser Übung, bzw. der Liveberichterstattung ist es nicht Panik zu verbreiten, mehr zu zeigen welche Möglichkeiten es gibt und dass das Personal gut ausgebildet und ausgerüstet ist.

Die beiden Videobeiträge des Bayerischen Rundfunks finden Sie hier:

Liveteam aus Pentling I: Gefährlicher Einsatz

Liveteam aus Pentling II: Für den Fall der Fälle

Zur Übersicht: Lageplan Dekon-Übung

Ölwehrübung am Rhein-Main-Donau-Kanal

14. Juni 2012

Tauch-Unfall-Seminar

28. Mai 2012

Die Feuerwehr Pentling unterstützt(e) als Partner das Seminar Tauchunfall, das am 11. und 12. Mai 2012 im Schulungszentrum der Deutschen Bahn in Regensburg stattfand.

Als Feuerwehr, die häufig auf der Donau im Einsatz ist und unter anderem auch eigene Taucher hat, sind wir sehr stolz Partner des renommierten Intensivseminars Tauchunfälle zu sein. Wir können uns so in den praktischen Übungen als Teil der Rettungskette aktiv einbringen und so auch unser Know-How schulen um im Ernstfall schnell, zielgerichtet und vor allem richtig Hilfe leisten zu können.

Weitere Infos auf www.tauch-unfall.de